Wissenschaftlich belegt
INKA -
die Zahlen sprechen für sich
Eine aktuelle randomisierte Studie mit 271 OAB-Patient:innen in 33 Zentren beweist: INKA reduziert signifikant die täglichen Miktionen und verbessert die Lebensqualität – messbar nach nur 12 Wochen.
Die Fakten:
- Klinisch relevante und signifikante Reduktion der Miktionshäufigkeit
- Klinisch relevante und signifikante Verbesserung der Lebensqualität
- Wirksam als Mono- oder Kombinationstherapie
- Offene, multizentrische RCT
- Fachärztliche Betreuung an 33 Studienzentren
- OAB-Patient:innen mit und ohne medikamentöse OAB-Therapie nutzten die INKA (Miktionsprotokoll, Blasentraining, Trinkmengenprotokoll, Beckenbodentraining, Lerninhalte)
- Nach 12 Wochen: Durchschnittlich 2,36 Miktionen weniger pro Tag
- Klinisch relevante Verbesserung der krankheitsspezifischen Symptome und Lebensqualität
Ausführliche Studiendetails
Ziel
Die klinische Studie untersuchte den Effekt des digitalen Therapiebegleiters INKA (MDR Klasse I – CE zertifiziert) auf die Symptome der OAB (mit und ohne Harninkontinenz oder Mischinkontinenz) in Patient:innen mit und ohne medikamentöse OAB-Therapie.
Design
- Offen, kontrolliert, randomisiert, multizentrisch, interventionell, parallel
- Studiendauer: 12 Wochen
- Fachärztliche Betreuung an den Studienzentren bei Information, Screening und Endbewertung
Gruppen
Keine digitale INKA-Therapie
Endpunkte
Primärer Endpunkt
Änderung der Anzahl der täglichen Miktionen (3-Tage-Blasenprotokoll gemäß ICIQ) nach 12 Wochen.
Sekundäre Endpunkte
Ergebnisse
Wirksamkeit von INKA auf die OAB
Signifikante Reduktion der Miktionen pro 24h
Veränderung der durchschnittlichen Anzahl von Miktionen pro 24h nach 12 Wochen (LS Means) ± Standardfehler (SE); ITT, INKA n=136, Kontrolle n=133; ***p<0.001
Signifikant höhere Responderrate in der INKA-Gruppe
Anteil der Responder für den primären Endpunkt (Veränderung der durchschnittlichen Anzahl von Miktionen pro 24h nach 12 Wochen); Minimal Clinically Important Difference (MCID): 15% weniger Ø Miktionen pro 24h; ITT; *p<0,05
INKA verbessert krankheitsspezifische Symptome
Signifikante Verbesserung der OAB-Symptome
Veränderung des durchschnittlichen ICIQ-OAB Gesamtscores nach 12 Wochen (LS Means) ± Standardfehler (SE); ITT, INKA n=137, Control n=133; ***p<0,001
Signifikant höhere Responderrate in der INKA-Gruppe
Anteil der Responder für den primären Endpunkt (Veränderung der durchschnittlichen Anzahl von Miktionen pro 24h nach 12 Wochen); Minimal Clinically Important Difference (MCID): 1 Punkt Reduktion im ICIQ-OAB-Gesamtscore; ITT; *p<0,05
Signifikante Verbesserung der Lebensqualität
Veränderung des durchschnittlichen ICIQ-OABqol Gesamtscores nach 12 Wochen (LS Means) ± Standardfehler (SE); ITT, INKA n=135, Kontrolle n=128; ***p<0,001
INKA und medikamentöse Therapien
Miktionsreduktion auf Niveau medikamentöser Therapien
Patient:innen unter stabiler medikamentöser Therapie (>4 Wochen) zeigten unter zusätzlicher Verwendung von INKA eine deutliche Reduktion der Miktionszahl.
Bei therapienaiven Patient:innen war die Reduktion unter alleiniger Verwendung von INKA numerisch stärker als unter den dargestellten alleinigen medikamentösen Therapien, ohne deren Nebenwirkungsprofil.
Mirabegron n=473, Tolterodin n=475, Placebo n=480, INKA+Med n=68, INKA alleine n=68, Kontrolle n=133
Quellenverzeichnis:
Indirekter numerischer Vergleich zwischen unterschiedlichen Datenquellen, kein Head-to-Head Vergleich
1) Khullar V, Efficacy and tolerability of mirabegron, a β(3)-adrenoceptor agonist, in patients with overactive bladder: results from a randomised European-Australian phase 3 trial Eur Urol 63 (2013): 283–95;
2) Queißert F. et al. Prospective, Randomised, Controlled, Multicentre, Confirmatory Study to Demonstrate the Medical Benefit of the Mobile Digital Health Application INKA for the Treatment of Overactive Bladder. In: 37. Jahrestagung des Forum Urodynamicum; 6. bis 7.März 2026; Halle (Saale); Abstract Nr. 19. handout-FU-2026.indd
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